new york ’04 . tag 8 . 24.04.

1986 war ich schonmal da. da war’s doof. nur standen da eben die türme noch. nu‘ sind sie weg. kein grund, dem städtchen den zweiten versuch zu verweigern. well done.

tag 8

nach dem aufstehen (eight o’clock, ich habe schlecht geschlafen) machen wir uns fix auf die socken. um 12oo müssen wir das zimmer räumen. vorher möchten wir aber noch ein paar erledigungen erledigt wissen. wir schaffen: zeitungen und t-shirt für’s jath, brooklyn bridge, tasche für’s i-pod (soeben noch), tasche für sandra. wir schaffen nicht: schuhe für sandra, jeans für sandra, saunatuch für stefan, shirt für stefan. nicht schlimm.

um 12oo haben wir unsere koffer gepackt. schweigend. traurig. ärgerlich traurig. das dürfen wir aber auch sein. wir hatten ein paar sensationelle tage, stunden, minuten, sekunden in new york.

weiter geht’s. im hotel können wir unsere koffer abgeben, denn wir werden erst um 17oo, sorry 5pm, von dem super shuttle abgeholt. der gute mann, der unsere koffer in seiner obhut hat, ist der netteste serviceleistende der stadt. thank you so much, sir.

wir schlendern uptown auf dem broadway. immer mehr inder(?). immer mehr turbane. absperrgitter. dann stecken wir in der alljährlichen prozession der new yorker sikh. we are all children of god. we are all equal. eine junge sikh, aus österreich stammend aber in new york lebend, erklärt uns, was passiert. wir können in der kürze der zeit nur abrisse mitnehmen. der letzte guru ist ein buch. 5 liebende haben sich für gott geopfert. wir sehen bunte wagen, bunt gekleidete menschen, alle gut gelaunt. man schenkt uns brot, wasser und nüsse. thank you.

subway. brooklyn bridge. die aussicht haut uns beide nicht vom hocker. vielleicht sind wir aber auch nicht in der stimmung. kehren wir bereits heim? sandra bleibt ein paar minuten in der sonne sitzen und beobachtet dabei die ersten versuche einer privat inszenierten new yorker stadt-ralley. neben ihr mimt einer der organisatoren für die test-teilnehmer (family and friend) einen verrückten obdachlosen. er ist einer von 7 freunden, die sich im knast kennengelernt haben. die ralley ist ihr rachefeldzug gegen bill gates.

back to reality.

während sandra beobachtet mache ich mich auf die socken richtung financial district. ich habe heisse hinweise erhalten, dass ich dort endlich die mehrfach bei joggern gesehene tasche für mein i-pod bekommen könnte. es klappt. ich bin wieder ein bisschen happy.

zurück zur schnute. nun bekomme ich von ihr die stadtralley-geschichte erzählt. subway richtung hotel. the last burger in einer schmierbude. lecker. icetea. lecker.

hotel. koffer abholen. super shuttle kommt. abfahrt. kennedy airport. security. wenige minuten entmenschlichung für die sicherheit. sandra muss die schuhe ausziehen. andere auch. yes, sir. yes, sir. yes, sir. lounge. notebook rausgeholt. web’log geschrieben. in 40 minuten ist take off. this is live.

wir kommen zurück. aber nicht ganz.

[ places: shopping in midtown / hotel (packen) / broadway / brooklyn bridge / hotel / kennedy airport / … ]

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